West Highlandway – 154 Km durch Schottland

Im September 2017 sind wir den West Highlandway gelaufen – 154 Km von Milngavie, einem Vorort Glasgows, bis Fort William. Dafür haben wir uns 6 Tage Zeit genommen. Es geht auch schneller, aber wir wollten die Landschaft genießen und haben uns treiben lassen… Vom Flughafen gibt es schnelle Shuttle-Busse. Man kann gleich das Rückfahrt-Ticket  mitkaufen – das ist deutlich günstiger als zwei Einzeltickets und man kann innerhalb von 4 Wochen jederzeit zurückfahren. In Glasgow haben wir ein wenig Sightseeing gemacht und vor allem Vorräte ergänzt und eine Gaskartusche für den Kocher gekauft. In einem Pub habe ich das erste Mal Haggis gegessen, das schottische Nationalgericht. Schafsinnereien sind sicher nicht jedermanns Sache, aber ich betrachte das als Forschungsarbeit! Hat sogar ganz gut geschmeckt.

Am Nachmittag haben wir den Zug nach Milngavie genommen. Wer Schotten mal richtig lachen hören will, spricht den Ort so aus, wie er geschrieben wird. Ich habe mal gefragt, ob ein Schotte, der den Ort nicht kennt, das Schild liest und den Namen korrekt ausspricht. Die Antwort war ein klares Nein. Immerhin. Gesprochen wird es nämlich Mullgaai!

Nach einer Hotelübernachtung geht es los:

Gegen Mittag erreichen wir das erste Tagesziel: Glengoyne.

Hier haben wir eine sehr empfehlenswerte Führung und Verkostung genossen. Später hat es dann geregnet, aber das konnte unsere gute Laune nicht mehr trüben 🙂

Je nach Holz und ursprünglichem Inhalt der Fässer wird der Whisky eher hell oder dunkel. Der Verlust pro Jahr ist von Flasche zu Flasche gut zu erkennen und wird Angels Share genannt. Wenn das alles die Engel kriegen, ist im Himmel über Schottland bestimmt gut Party.

Am zweiten Tag regnet es durch. Und wir lassen die Lowlands hinter uns: der Conic Hill bietet den ersten Anstieg des Trails.

Der Gipfel ist in Wolken, deshalb verzichten wir darauf. Kurz darauf gibt es aber auch so die erste Aussicht auf den Loch Lomond – den größten Süßwassersee der Insel. An seinem Ufer werden wir fast zwei Tage entlang laufen. Der Boden ist teils knöcheltief matschig, teils ein fließender Bach, aber das kann die Laune nicht trüben.

Am Ende des dritten Tages verlassen wir den Loch Lomond. Ab jetzt sind Straße und Eisenbahn für eine Weile akustische Begleiter.

Zwischen Crianlarich und Tyndrum kommt man an diesem Loch (=See) vorbei – der Legende nach versenkten die Clans nach ihrer letzten und vernichtenden Niederlage im Kampf gegen die Engländer hier ihre Waffen. Moderne Untersuchungen haben aber nichts zu Tage gebracht.

Wegen eines schmerzenden Knies und einer üblen Wettervorhersage mieten wir für zwei Nächte eine kleine Holzhütte. Tag 5 wird ein Pausentag. Wir laufen lediglich von Tyndrum nach Bridge of Orchy – 10 Km ohne Gepäck aber mit dem versprochenen Dauerregen. Rückkehr mit dem Bus.
Wir stellen fest: in Schottland ist nicht jeder Bach ein Wanderweg, aber jeder Wanderweg ist ein Bach!

Irgendwann sind Schuhe, Socken und Füße nass. Man gewöhnt sich daran…

Selbstverständlich nutzen wir alle passenden (sprich trockenen) Gelegenheiten, um unser Verständnis für die fremde Kultur zu vertiefen. The Tyndrum Inn ist z. B. ein guter Ort dafür.

Der fünfte Tag auf dem Trail macht beim Wetter weiter, wo der letzte Tag aufgehört hat. Heftiger Regen und Wind zeugen vom Ausläufer des Hurricanes Irma, der zeitgleich die Karibik verwüstet. Jetzt geht es in’s Rannoch Moor – die größte unbewohnte Fläche Großbritanniens.

Der Weg durch das Moor verläuft über die alte Straße, die bis 1933 neben der Eisenbahn die einzige Verbindung in die westlichen Highlands war.

Am Ende des Tages steigen wir noch die Devils Staircase hinauf und erreichen den höchsten Punkt des Trails, wo wir unser Zelt aufstellen.

Blick zurück ins Glencoe

Zelten darf man in Schottland im Prinzip überall. Lediglich im Nationalpark am Loch Lomond gibt es ein paar Restriktionen, die aber genug Raum lassen.

Am Abend wird das Wetter besser. Drei Sumpfohreulen umfliegen uns neugierig, die Schneehühner zeigen bei ihrer Herbstbalz, was sie können und wir liegen im Schlafsack, kochen Tee und Essen. Was könnte schöner sein?

Am nächsten Morgen haben wir das versprochene Schönwetter. Die Highlands zeigen sich im frühen Morgenlicht wunderschön.
Auf der Passhöhe gibt es übrigens zwei kleine Zelte, in denen gegen Vertrauen und ein paar Münzen Getränke gekauft werden können.

Der sechste Tag auf dem Trail bringt uns nach Fort William und bietet nochmals Landschaft vom Allerfeinsten.

Kurz vor Ende des Trails und des Tages haben wir Sicht auf den Ben Nevis, den höchsten Berg des Vereinigten Königreichs.

Neben der atemberaubend schönen Landschaft mit Bergen (Bens), Tälern (Glens) und Seen (Lochs) sind es Farne, Bäche, Flüsse und die blühende Heide, die unseren Eindruck von den Schottischen Highlands prägen.

Und dann ist es geschafft. Man ist natürlich ein wenig stolz, aber auch wehmütig, weil es vorbei ist.

Aber wir haben noch eine Woche Zeit und werden sie für Wanderungen nutzen. An der Küste, nahe dem kleinen Ort Arisaig laufen wir einen großartigen Wanderweg zu einer Bothy – einem alten Crofter– (Landarbeiter/Tagelöhner-) Haus, das heute als kostenlose Übernachtungsmöglichkeit dient.

Natürlich gilt auch hier wieder: Nicht jeder Bach ist ein Weg, aber jeder Weg …

Weitere Fotos findet Ihr in der Galerie unter Reisen: https://lichtwerts.de/reisen/

Ein Fazit zum West Highlandway: landschaftlich großartig, streckenweise anstrengend (kein Vergleich etwa zum Schwarzwald-Westweg) und unbedingt empfehlenswert. Mitnehmen: Kleidung für Warm bis Kalt (wir hatten von Handschuhen bis kurzer Hose alles dabei und haben alles genutzt) und besonders Regenklamotten. Ein ordentliches Zelt ist ebenfalls ein “must” – genauso wie ein gutes Repellent: Smidges hat sich für uns sehr bewährt, um Midges, die kleinen schottischen Beißfliegen, zu vertreiben. Eingelaufene Wanderschuhe sollten selbstverständlich sein. Essen und Brennstoff für 2-3 Tage müssen für Wildcamper schon getragen werden. Wem der Rucksack zu schwer ist, der kann auf Travel Light zurückgreifen: das Gepäck wird in Tagesetappen transportiert. So läuft man lediglich mit einem Daypack. Sehr bequem, aber dadurch wird es natürlich schwer, die Tagesetappen spontan zu beenden.

Workshop beim Stilpirat

Schon lange wollte ich einen Hochzeitsfotografie-Workshop bei Steffen Böttcher, dem Stilpirat mitmachen. Leider wohnt Steffen ziemlich weit weg, jedenfalls vom Süden der Republik aus betrachtet und so habe ich die Anmeldung immer wieder verschoben – bis ein Termin in Augsburg angekündigt war. Na endlich – geht doch!
Der Workshop fand in der Fotoschule Lighthouse statt. Schöne Räume, angenehmes und entspanntes Ambiente und Butterbrezeln gab’s auch (hey – ich wohne in Schwaben!).
Schließlich saßen wir 8 Teilnehmenden gespannt auf unseren Stühlen. Und Steffen legt los.

Sein Werdegang ist (für mich) absolut beeindruckend – wie er zu einem der bekanntesten Hochzeitsfotografen wurde, wie er heute sein Geschäft betreibt, wie er fotografiert und seine Bilder bearbeitet. Vom Umgang mit Anfragen bis zum Kundenkontakt noch lange nach der Hochzeit – er lässt nichts aus, ist extrem offen (wer erzählt schon, was er verdient) und immer mitreißend. Ruckzuck ist der Vormittag vorbei und nach einer Pizzapause steht unser Model-Brautpaar bereit. Jetzt geht es darum, wie Steffen seine Hochzeiten konkret fotografiert, worauf er besonders achtet, welche Technik er einsetzt – dazu gehört auch die neue Leidenschaft für Fuji Instax.

Nebenbei wird natürlich fotografiert. Erst zeigt Steffen, wie er umsetzt, was er uns vorher erzählt hat. Dann dürfen wir ran. Unser Brautpaar, Lotta und Thomas, sieht toll aus, macht geduldig alles mit und wiederholt solange alle Posen, bis jeder seine Bilder auf dem Sensor hat.

Am Ende beantwortet Steffen unsere Fragen ohne einmal auf die Uhr zu schauen. Er erzählt von aktuellen Projekten und seinen Vietnamreisen, zeigt davon Fotos und vermittelt bis zum Schluss (am späteren Abend) authentisch, dass er sein Credo lebt: LIFE IS ABOUT SAYING YES!
Der Workshop beim Stilpirat war ein besonderer Tag – nicht nur wegen der Hochzeits-Fotografie, sondern auch wegen der Motivation und der positiven Energie die einen mitreisst. Mercie bien!

Falls Ihr auch mal wollt: stilpirat.de // die Fotoschule von Stefan Mayr in Augsburg bietet neben den schönen Räumen auch ein interessantes Programm: lighthouse-fotografie.de

Hier noch ein paar Bilder (ist ja schließlich ‘ne Seite über Fotografie):

 

Schottland im Februar

Ende Februar war ich mit mit Ralf von quantum-locked.net in Schottland. Im Winter war ich noch nie dort gewesen und wie sich herausgestellt hat, völlig zu unrecht. Schottland im Winter ist auf jeden Fall eine Reise wert. Sehr viel Sonne sollte man aber nicht erwarten, oder wir hatten einfach etwas Pech. Es war auf jeden Fall gut, reichlich Wechselklamotten mitzunehmen. Begonnen haben wir in Edinburgh. Nach der Übernahme des Mietwagens ging es zur Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth, einer beeindruckenden Stahlkonstruktion aus dem Jahr 1890:

Von dort fuhren wir an die Westküste, in das verschlafene Nest Torridon. Im Süden liegt die Halbinsel Applecross, im Norden geht es nach Ullapool und alles dazwischen ist großartige Landschaft:

Eine Besonderheit sind die einspurigen Landstraßen mit vielen Ausweichstellen. Viel Verkehr ist aber nicht – man kann sehr entspannt fahren. Auch Ullapool erweckt nicht den Eindruck einer geschäftigen Kleinstadt. Dabei gehen von hier die Fähren auf die Inseln der Outer Hebrides. Als wir da waren, war aber weder auf den Straßen, noch im Hafen was los, vielleicht lag es an einem Sturm, der grade übers Meer gepustet ist. Wer mag kann versuchen, den gälischen Straßennamen laut zu lesen:

Über einen hohen Bergpass ging es am dritten Tag zum Kyle of Lochalsh auf die Insel Skye, die hier am Horizont zu erkennen ist. Kaum zu glauben, wie schnell hier das Wetter zwischen Regen und Sonne wechselt. Und wer nicht aufpasst wird vom Wind weggepustet.

Am Kyle of Lochalsh haben wir noch den Abstecher zum vielleicht bekanntesten Schloss in Schottland gemacht:

In Schottland kommt jeder Naturliebhaber auf seine Kosten: wir konnten u.a. See- und Steinadler beobachten, Wanderfalken, Stern-, Pracht- und Eistaucher und natürlich jede Menge Hirsche:

Auf Skye konnte ich was tolles fotografieren: den Sonnenschein eines ganzen Tages auf einem Bild:

Oder war es das Auge von Mordor, dass da durch die Wolken blinzelt? Hier waren wir auf jeden Fall sehr nass und durchgefroren. Aber schon am nächsten Tag war es besser, da waren wir dann nur noch nass – denn dank strammen Wandertempos war uns nicht kalt. Aber Regen können sie da oben in Schottland.

Auf dem Rückweg sind wir dann über Fort William gefahren. Dort steht der Ben Nevis, der höchste Berg des Vereinigten Königreichs. Wir haben ihn leider nicht gesehen, weil – ihr ahnt es schon – Regen, Wolken, … Unterwegs stand dieses Denkmal für britische Soldaten, die in den Highlands auf ihren Kriegseinsatz im Zweiten Weltkrieg vorbereitet wurden. Bei dem Wetter im Winter war das sicher kein Vergnügen. Ich hoffe wirklich sehr, dass sowas nie wieder nötig sein wird!

Im Glencoe und im Rannoch Moor ist es dann doch noch passiert: wir hatten Sonne! Leider mussten wir an dem Tag nach Edinburgh zurück und konnten nicht wandern gehen. Ein paar Bilder sind aber dennoch entstanden. Die Bilder dazu findet ihr in der Galerie, dort auf “Reisen” klicken. Zum Abschluss hier noch ein Bild von einem Einwohner der zahlenmäßig stärksten Bevölkerungsgruppe in den Highlands – er war sehr nass, das schien ihn aber nicht zu stören:

Fazit: Schottland im Winter mache ich gerne wieder mal.

Südafrika 3 – Löwen

Löwen gehören natürlich zu den Tieren, die man gerne in Afrika sehen möchte – und in den Südafrikanischen Nationalparks ist das recht gut möglich. Eine besonders schöne Beobachtung gelang uns im Norden des Krügerparks: noch in völliger Dunkelheit waren wir aus dem Camp ausgefahren und hatten bereits nach wenigen hundert Metern ein Rudel Löwen neben der Straße entdeckt. Unser Stop hat schnell weitere Autos zum halten veranlasst und deshalb ist auf dem ersten Bild noch die Beleuchtung eines Autoscheinwerfers zu sehen:

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Das Rudel hatte in der Nacht Jagderfolg gehabt. Der Hunger war wohl schon gestillt, aber es wurde noch fleißig auf Haut und Knochen herum gekaut. Im Hintergrund schlichen Schakale durchs Gebüsch, in der Hoffnung auf einen schnellen Happen. Sie waren recht nah an den Löwen – was die nicht zu stören schien. Anders dagegen die Hyänen. Da reagierten die Löwinnen sofort. Klar: Hyänen töten Löwenbabys, wenn sie können. Deshalb hielten sich die Krummrücken im Hintergrund und waren stets auf der Hut:

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Irgendwann kam die Sonne über den Horizont: perfekt, von uns gesehen, genau hinter dem Rudel:

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Irgendwann waren wohl alle Löwen satt und selbst die Kleinen hatten genug mit den Beute-Resten gespielt. Die Schakale waren die Ersten, die sich jetzt einen Anteil sicherten. Die Hyänen waren noch sehr zurückhaltend.

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Aber nachdem die Katzen sicher fort waren, konnten sie sich ebenfalls Frühstück holen – und damit verzogen sie sich auch sofort:

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Von einer wenig romantischen Begegnung unter Löwen konnte dann das Gesicht dieses Paschas erzählen: eine klaffende Wunde unter dem Auge und ein steter Blutfluss aus dem Maul lassen auf einen verloren Kampf um das Harem schliessen. Er rief sehr leise. Wohl um den oder die neuen Chefs nicht nochmal zu provozieren, aber vielleicht doch in der Hoffnung auf treue Damen. Der Arme zog vor unserem Auto hin und her und war offensichtlich total von der Rolle (Hluhluwe-Park):

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Südafrika 2 – Krügerpark

Wer auf Tier-gucken steht, der wird in den Nationalparks im südlichen Afrika auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Wir waren eine Woche im Krüger unterwegs und alle gesehenen Tier hier zeigen zu wollen, würde den Blog sprengen.

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Natürlich sind alle die Tiere zu sehen, die wir in Afrika erwarten: Elefanten, Büffel und co. Ich finde aber, man muss den unscheinbaren Arten genauso Aufmerksamkeit schenken. Auf einer Brücke saßen diese Schwalben und hatten Pause – deswegen sind sie auch nicht weggeflogen.

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Neu waren für mich die typischen Arten am und im Wasser – Krokodile und Hippos. Die kannte ich bislang nur aus dem Zoo, da ich in Afrika bis jetzt immer in Namibia war – und dort vor allem in der Wüste.
Dann gibt es natürlich Arten, da braucht es ein wenig Glück, um sie zu sehen, denn sie sind einfach selten, scheu oder beides:
Southern Groundhornbill (selten, aber nicht sehr scheu).

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Und dann freuen noch Beobachtungen, mit denen man gar nicht rechnent, wie diese Civet (eine Marderart) – die nur nachtaktiv ist und uns hier im allerletzten Tageslicht vor die Linse gelaufen ist:

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Hier mal noch ein paar weitere Bilder, damit Ihr einen Eindruck bekommt. Ein ganz besonderes Erlebnis hatten wir noch mit Löwen – davon berichte ich dann im nächsten Blogeintrag. Stay tuned.

ältere Beiträge, siehe unten

Südafrika 1

Im August war ich in Südafrika – um Urlaub zu machen und vor allem, um Lukas mal wieder zu sehen (dessen Afrika-Durchquerung ihr zum Teil auf seinem Blog nachlesen könnt: http://2-wheels-south.de). Der Erholung geht ja immer der Flug voraus – und das bedeutet für mich Holzbank-Klasse mit wenig Beinfreiheit. Der Nachtflug von München nach Johannesburg war entsprechend schlaflos. Nach der Landung natürlich erstmal auf das Gepäck warten. Das ging aber erstaunlich schnell.za1-1-von-8

Als erste Etappe war der Krüger-Nationalpark im Nord-Osten des Landes geplant. Den Weg dorthin haben wir in zwei Tagen eher gemütlich absolviert. Unterwegs haben wir uns u.a. den Blyde-Canyon angesehen. Am ersten Morgen haben wir am Pool des Campingplatzes auf den Sonnenaufgang gewartet:

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Lukas guckt schon mal nach den ersten Vögeln die da unterwegs sind – der Tageszeit nach müssen das diese “frühen Vögel” sein, die die Würmer fangen!

Nicht auf der Suche nach Würmern, sondern nach Nektar war dieses kleine Cape-White-Eye an den Blüten:za1-3-von-8

Blyde-Canyon ist eine traumhafte Berglandschaft mit der tiefen Schlucht, den bekannten “Three Rondavels” (Berge die so aussehen wie Rundhütten) und tollen Wandermöglichkeiten durch urwald-artigen Busch.za1-4-von-8

Und es gibt Wasser. Das ist durchaus was Besonderes! Sonst ist es nämlich ziemlich warm und sehr trocken.

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Den obligatorischen Sundowner haben wir mit Blick auf Canyon und Three Rondavels genossen.

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Am übernächsten Tag waren wir dann mit unserem VW-Polo Punkt 6.00 Uhr zur Park-Öffnung am Pafuri-Gate, dem nördlichsten Eingang in den Krüger-Park. Eine ganze Woche Krüger stand auf dem Zettel. Dazu gibt es dann mehr beim nächsten Blogeintrag…

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Nachsitzen…

2016 war bislang ein extrem anstrengendes Jahr für mich (und meine Familie) – leider – denn es waren zu viele Beerdigungen, die Schuld daran waren, dass ich mich um Dinge jenseits der Fotografie kümmern musste und sich hier so wenig getan hat. Ein wenig möchte ich aber doch kurz von ein paar Touren berichten, die sich ergeben haben – nachsitzen für alte Bilder also…

Im März war ich mit meinem Sohn auf Skitour in Südtirol. Wir waren u.a. auf dem Cevedale im Ortlergebiet. Am Gipfel konnte ich im Sturmwind nur kurz die Handschuhe ausziehen um ein paar Bilder zu machen – u.a. dieses:

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Im Juli konnte ich dann noch ein lange gewünschtes Ziel erreichen und zusammen mit meinem Sohn Bastian auf dessen ersten 4.000er steigen. Dafür hatten wir uns die “Barre des Ecrins” in Frankreich ausgesucht. Zunächst galt es ein kurzes “nicht-ganz-so-schlechtes-Wetter-Fenster” für eine Eingehtour zu nutzen. Dabei entstand dieses Foto mit Blick auf zwei winzig wirkende Bergsteiger auf dem Glacier Blanc:

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Am nächsten Tag konnten wir dann bei Traumwetter auf den Gipfel der “Ecrins” steigen, großartiger Sonnenaufgang inklusive:blog-3

Diese Bilder sind nicht mit der großen DSLR entstanden, sondern nur mit meiner kleinen Knipse – meiner ersten digitalen Kamera überhaupt. Inzwischen über 10 Jahre alt und bezüglich Bildqualität längst nicht mehr konkurrenzfähig, aber ich nehme sie auf solche Touren immer noch gerne mit.

Fototermin mit Ana-Carolina Kleine im Studio

Für einen Fototermin mit Ana-Carolina Kleine haben wir uns in Reutlingen verabredet – hier gibt es ein schönes und top-ausgestattetes Studio, wo wir uns für ein paar Stunden einmieten können. Spontan lässt sich Ihr Freund überreden, sich auch mal vor die Kamera zu stellen. Und das Ergebnis finde ich großartig. Die Aufgabe hieß übrigens “zorniger Ausdruck” und hat nichts damit zu tun, dass wir ihn überredet hätten:

Ana-Carolinas Freund muss auch ran: #Zorn

Ana-Carolinas Freund muss auch ran: #Zorn

Er kann aber auch anders:

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Das Fotografieren von Ana-Carolina war Spass pur. Sie kann auf Zuruf jede Emotion überzeugend darstellen – Schauspielerin halt. Danke Euch Beiden für die tolle Gelegenheit.

Ana-Carolina

Hier ist mein Favorit – das findet Ihr auch in der Porträt-Galerie:

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Schwanger

Isa und Max waren bei mir und ich durfte einen wunderschönen Babybauch fotografieren. Es sind tolle Bilder entstanden – drei davon zeige ich hier. Übrigens zeige ich auf meiner Seite keine Fotos, für die ich nicht das OK der abgelichteten Personen habe.

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Hier geht’s weiter

lichtwerts geht an den Start

Nach langer Zeit, viel Planung und letzlich der Hilfe meines Freundes Ralf von “quantum-locked.net” (Nochmal größten Dank an dieser Stelle) bin ich in das kalte Wasser gesprungen und habe meine Webseite lichtwerts.de gestartet. Noch ist hier gar nix fertig, eher alles noch provisorisch. Immerhin habe ich den Serverplatz gemietet, WordPress aufgesetzt, erste Inhalte eingebaut, ein Theme gewählt und bis jetzt hat alles geklappt: die Seite ist sichtbar und ich habe das weltweite Netz nicht gelöscht 🙂

Und jetzt also auch mein erster Blogeintrag. Heute nur Text, ab demnächst wird es hier Neues aus meiner Kamera geben.
Bis dahin gibt’s noch viel zu tun. Die Seite sieht noch nicht ansatzweise so aus, wie ich mir das vorstelle.
Espresso-Maschine an, es geht los!